Kriegsbriefe

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Brief an Hubertina Hilbrandt von Johann Hilbrandt. Verdun, 15.11.1870
Brief von Johann Hilbrandt an seine Frau.
Verdun, 15.11.1870

Einen Annex zur Autographensammlung bildet die 1911 (bis 1914) durch ministeriellen Erlass zustande gekommene Sammlung von Kriegsbriefen, deren Sammelstelle für die Rheinprovinz die Universitätsbibliothek Bonn war. Sie umfasst außer Briefen - vorwiegend aus den Kriegen 1864, 1866 und 1870/71, aber auch aus den napoleonischen und den Befreiungskriegen - Tagebücher, Notizbücher, Gedichte, Zeitungsausschnitte und anderes, heute 525 von ehemals 549 Nummern mit über 3000 Stücken.

Die Sammlung ist vollständig in HANS nachgewiesen und einschließlich der dazugehörigen Akte der UB Bonn komplett digitalisiert.

Quellen:

Akten der UB Bonn, Vb, Fasz. 28


Literaturhinweise:

Jacob, Maurice: La France et les Français dans les souvenirs de guerre allemands (1814 - 1918). - Bd. 1-3. - 1985

Herkenhoff, Michael: Die Sammlung Kriegsbriefe der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. In: Rheinische Vierteljahrsblätter 77 (2013), S. 158-177

Hetjens, Dominik: "wie ein Preußischer Deuscher Wehrmann mus sein" : Konstruktionen von Identität in Briefen deutscher Soldaten aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871. - Staatsexamensarbeit. - Heidelberg, 2014

Herkenhoff, Michael: "Briefe und Tagebücher des deutschen Volkes aus Kriegszeiten". Die preußischen Kriegssammlungen 1911-1914/18. In: Kriegssammlungen 1914-1918. Hrsg. von Julia Freifrau Hiller von Gaertringen. Frankfurt/Main 2014, S. 31-48 (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie ; 114)