Translation. Die kognitive Aneignung europäischer Schlüsselkonzepte in asiatischen und nahöstlichen Gesellschaften (1860-1945)

zu den Filteroptionen

Etablierung einer Forschungsplattform

Die Abteilung für Islamwissenschaft am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn untersucht, wie zwischen 1860 und 1945 in den asiatischen und nahöstlichen Gesellschaften europäische Konzepte diskursiv angeeignet worden sind. Ziel des Projektes ist es, zu dem wissenschaftlich im hohen Maße innovativen und für zahlreiche Kolleginnen und Kollegen anschlussfähigen Thema "Translation. Die kognitive Aneignung europäischer Schlüsselkonzepte in asiatischen und nahöstlichen Gesellschaften (1860-1945)" in einem ersten Schritt überaus zerstreute Quellenbestände möglichst digital an einem Ort zugänglich zu machen.

Digitalisiert, erschlossen und auf einer Forschungsplattform zur Auswertung und Bearbeitung gestellt werden sollen relevante Quellen aus der nahöstlichen und asiatischen "Sattelzeit" von 1860-1945: Zeitschriften, Lexika, Enzyklopädien, politische Publizistik, Erlasse, Ego-Dokumente. Da Periodika die Grundlage der sich in der genannten Epoche herausbildenden Öffentlichkeit darstellen, bilden sie die für eine Begriffsgeschichte wichtigsten und umfangreichsten Primärtexte.

Das Projekt ist zunächst vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert worden (1.11.2013-31.10.2014) und wird seitdem von der Abteilung für Islamwissenschaften des IOA weiter finanziert.