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Bibliographic Metadata

Abstract

Inhalt: Bl. 1: Philosophische Bemerkungen, insbesondere Kritik des Apriorismus.

Bl. 2: Stichpunktartige Notizen zu Transformationen des Raumes.

Bl. 3: Transformationsprincip (stichpunktartige Bemerkungen und Fragen zu Hausdorffs allgemeinem Transformationsprinzip, u.a. die Bemerkung, dass auch Poincaré es habe).

Bl. 4-7: Zeit und Raum (alle Zeitlinien einer transfiniten Menge von Weltzuständen sind gleich wirklich, hat man eine, so ist sie für die hinein verflochtenen Intellekte die alleinige Bewußtseinswelt; eine ähnliche Überlegung für den Raum; Möglichkeit von Zeit als abzählbare überalldichte Menge von Weltzuständen; mengentheoretische Argumentation zur Möglichkeit, daß die absolute Zeit Platz hat für unseren Weltverlauf als Spezialfall, und daneben, dazwischen für Millionen gleichberechtigte Welten und Spezialfälle. Diese Argumentation wird eingeleitet mit dem Satz "Der Nerv meiner Betrachtung liegt eigentlich anderswo, als ich im 'Chaos' errathen lasse." (Bl. 7)).

Bl. 8: Abbildung im Sinne von Zuordnung, Correlation (Bemerkungen zum Abbildungsbegriff, vor allem im Zusammenhang mit Bewußtseinsinhalten). Bl. 9-23: ausführliche Diskussion der Einbettung von erfüllter Zeit und erfülltem Raum in "leere Zeit" und "leeren Raum" und damit im Zusammenhang Diskussion der Frage, was es heißt, Raum und Zeit seien unendlich, anfangslos, grenzenlos; auch die Annahme eines Punktes $\omega$, der nach unserer Zeitmessung endlich weit entfernt ist und ab dem nichts mehr geschieht, ist nicht widersprüchlich; damit im Zusammenhang kurze Diskussion der These vom Wärmetod des Weltalls; Erörterung der Frage, ob für den leeren Raum und die leere Zeit jede beliebige Hypothese denkbar ist.

Bl. 24: Hausdorff betont die Sonderung von Essenz und Existenz und kritisiert Lotze (Grundzüge der Metaphysik, Leipzig, 1883 (1), 1887 (2), 1901 (3), Nr. 156, S. 298), der diese Sonderung verwirft.

Bl. 25: Hausdorff erläutert seine "transzendente Idealität des Raumes" mittels der Analogie zu einer geographischen Karte.

Bl. 26: Beschreibung eines Gedankenexperiments, welches Hausdorffs Transformationsprinzip bestätigen würde; Bemerkungen, inwieweit Geometrie von der Physik abhängt, ferner zur Denkbarkeit einer Raumstruktur, in der sich unsere unterschiedlichen Erfahrungen nicht widerspruchsfrei bewältigen ließen und zu Anschauungen a priori im Sinne Kants.

Bl.27: "Starre Körper" (Starrheit und freie Beweglichkeit könnten nur angenähert zutreffen, da Messungen stets einen Spielraum haben: "An Raum und Zeit ist Nichts selbstverständlich, so sehr wir auch geneigt sind, das Gewohnte und tausendmal Erfahrene dafür zu halten.")

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